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Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)

Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)

Schwitzen ist eine normale Funktion unseres Körpers zur Temperaturregulierung. Viele Menschen leiden jedoch an einer unmäßigen, weit über das normale Maß hinausgehende, Schwitzneigung. Durch eine krankhafte Überaktivität der Schweißdrüsen schwitzen sie auch bei körperlicher Ruhe oder kühlen Temperaturen. Meist besteht die erhöhte Schweißproduktion an umschriebenen Hautbezirken (fokale Hyperhidrose) wie Achseln, Handflächen oder Fußsohlen.

Für die Betroffenen ist eine fokale Hyperhidrose weit mehr als ein ästhetisches Problem. Ständige Schwitzflecken unter den Achseln, die oft sogar durch die Jacke sichtbar sind, führen zu Missempfindungen und Unsicherheit. Feuchte Handinnenflächen erschweren vor allem im Beruf bei Kunden- und Sozialkontakten den täglichen Alltag erheblich. Die meisten Betroffenen fühlen sich stigmatisiert, psychisch belastet und reagieren nicht selten mit einem sozial gestörten Verhalten.

Therapiemöglichkeiten bei Hyperhidrose:

Behandlung mit Botulinumtoxin-Injektionen

Das Medikament wird durch mehrere kleine Injektionen in das betroffene Areal, wie Achseln, Stirn oder Handflächen, gespritzt und blockiert an der Schweißdrüse die Schweißproduktion. Die Wirkung ist hervorragend und überzeugt durch hohe Patientenzufriedenheit. Der Effekt hält ca. 6-12 Monate. Danach muss die Behandlung wiederholt werden.

Schweißdrüsenkürettage

Durch einen ambulanten Eingriff in Lokalanästhesie werden mit einer speziellen Saugkürette die Schweißdrüsen operativ entfernt. Die Behandlung ist nur im Achselbereich möglich. Man kann eine Schweißreduktion um ca 80 % erreichen und damit ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erreichen. Die Methode ist sehr zuverlässig und risikoarm. Die Patienten profitieren vor allem von der langfristig anhaltenden Wirkung.